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Stimmt die Kohle ?Die Jahresbezüge (im 2. Berufsjahr) für akademische technische und naturwissenschaftliche Angestellte in der chemischen Industrie werden vom Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA) und dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) ausgehandelt.
Akademiker mit einem naturwissenschaftlichen oder technischen Hochschulabschluss erhalten für 2002 im zweiten Beschäftigungsjahr in der chemischen Industrie 3,1 Prozent mehr Gehalt. Dies bedeutet für diplomierte Angestellte ein Jahreseinkommen von 45.500 Euro und für Angestellte mit Promotion von 53.000 Euro. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Damit wurden die Mindestjahresbezüge der Akademiker an die allgemeine Tarifentwicklung angepasst. Hier hatten BAVC und IG Bergbau, Chemie und Energie eine Tariferhöhung von 3,3 Prozent vereinbart, allerdings bei einer Laufzeit von 13 Monaten. Umgerechnet auf 12 Monate entspricht dies knapp 3,1 Prozent Tariferhöhung. Gleichzeitig verständigten sich BAVC und VAA darüber, dass die Mindestjahresbezüge durch "Entgeldumwandlung" für die betriebliche Altersversorgung verwendet werden können. Es ist zu beachten, dass viele, vor allem kleine und mittelständische Firmen, die Chemiker beschäftigen, nicht im BAVC vertreten und damit nicht an dessen Tarife gebunden sind. Die Gehälter können dort niedriger liegen. Im öffentlichen Dienst werden Absolventen mit abgeschlossener Hochschulausbildung in der Regel nach BAT Iia eingestuft, unabhängig von einer eventuellen Promotion. Das Gehalt ist vom Lebensalter, dem Familienstand und dem Wohnort abhängig und liegt niedriger als die Tarife der chemischen Industrie. Für berufserfahrene Chemiker/innen gelten keine Tarife. Leistung und Erfolg bestimmen die Einstufung. Weitere Infos unter: chemie-im-fokus.de | ||||
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