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Ganz nah an der IndustrieHatten Sie bereits vor dem Studium die Möglichkeit, in die Lackindustrie hineinzuschnuppern?Leider nein, ich habe aber während des Studiums durch Exkursionen und verschiedene Veranstaltungen der Lackindustrie die Möglichkeit gehabt, zahlreiche Firmen zu besichtigen und vieles über sie zu erfahren. Was fasziniert Sie am Umgang mit Farben und Lacken am meisten?![]() Ich finde es faszinierend, in der Lage zu sein, eine Farbe, die im Grunde ein Sinneseindruck ist, zu entwickeln, sie physikalisch zu messen und ihre Eigenschaften beliebig zu beeinflussen. Was waren die Gründe dafür, dass Sie sich für die Hochschule Niederrhein in Krefeld entschieden haben?Der gute Ruf der Hochschule Niederrhein reicht bis nach Marokko und auch Freunde haben mich dazu motiviert, mich hier einzuschreiben. Nachdem ich das Studienkolleg hier absolviert hatte, war ich dann umso mehr davon überzeugt, dass ich mich für die richtige Hochschule entschieden hatte. Wie viele Studenten bzw. Studentinenn haben mit Ihnen zusammen das Studium begonnen?Im Grundstudium waren wir insgesamt ca. 80 Studienanfänger. Davon hatten allerdings nur 13 den Schwerpunkt Lackingenieurwesen gewählt. Welche Fächer machen Ihnen in Ihrem Studium am meisten Spaß?![]() Sehr interessant finde ich die Rezeptierung von Lacken und Farben, da ich dabei sehr viel über die einzelnen Rohstoffe und ihre Einflüsse auf die Eigenschaften der Farben erfahre. Wie beurteilen Sie die Studienbedingungen an Ihrer Hochschule bezüglich technische Ausstattung, Qualität der Lehrveranstaltungen etc?Die Laboratorien sind mit dem neuesten Stand der Technik ausgestattet. Wir verfügen über Spritzkabinen, einen Klimaraum und über die meisten Prüf- und Messapparate sowie Anlagen, die für unser Studium notwendig sind. Die Lehrveranstaltungen sind computerunterstützt und wir haben die Möglichkeit, an verschiedenen Tagungen und Fachveranstaltungen teilzunehmen. Gibt es einen Traumberuf, den Sie später einmal gerne ausüben möchten?Durch meine Herkunft aus Marokko und mein Studium in Deutschland hatte ich das Glück, insgesamt vier Sprachen lernen zu können. Meine Hoffnung ist, dass ich dies in Verbindung mit meinen Kenntnissen aus meinem Studium später einmal im Bereich der Kundenbetreuung anwenden kann. Angesichts der sehr guten Aussichten für Lackingenieure/innen schaue ich sehr optimistisch in die Zukunft. | ||||
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